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TU Berlin

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InnoVa: Innovative Valorisierung von Olivenmühlenabwasser

 

Olivenmühlenabwasser, im wesentlichen Olivensaft, entsteht als Agrar-Abwasser in allen Olivenöl herstellenden Regionen der Welt. Bis dato gibt es keine nachhaltigen Verfahren -im großtechnischen Maßstab- um die saisonalen, riesigen Mengen Abwasser nachhaltig zu verwerten oder auch nur zu entsorgen. Durch das unkontrollierte Abgeben des unbehandelten Abwassers in die Natur (sei es in das Meer, die Olivenhaine oder auch große Löcher die als Verdunstungsbecken verwendet werden), entstehen immer größere Umweltschäden.

Gleichzeitig werden wertvolle natürliche Bestandteile der Olive, die in hohen Konzentrationen im Wasser vorliegen, „verschwendet“. Antioxidantien (v.a. Polyphenole) wirken sich negativ auf die biologische Abbaubarkeit des Abwassers aus, was die klassischen biologischen Behandlungsoptionen unrentabel macht. Zusätzlich können sie sich im Boden anreichern und das Bodenmikrobiom massiv beeinträchtigen. Als Anti-Aging-Agent in Cremen und Nahrungsergänzungsmittel erfreuen sich die Oliven-basierten Antioxidantien jedoch zurzeit großer Beliebtheit.

Das Verfahren zielt auf die selektive Extraktion der Wertstoffe, mit anschließender Behandlung der de-polyphenolisierten Abwassers, um alle Bestandteile (Antioxidantien, Nährstoffe, Wasser) zu verwerten.

Das Projekt basiert auf der langjährigen, engen Zusammenarbeit zwischen dem Fachgebiet Umweltverfahrenstechnik, und dem tunesischen Spitzenfroschungsinstitut „Centre de Biotechnologie de Sfax“ in Sfax, Tunesien (CBS). Etliche Forschungsarbeiten wurden in beiden Instituten zu dem Themenkomplex als Grundlagenforschung erstellt.

Das Projekt wurde 2020 mit dem „German African Innovation Incentive Award“ ausgezeichnete.

 

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