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TU Berlin

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IWRM Iran – Integriertes Wasserressourcen-Management im Einzugsgebiet des Zayandeh Rud

  • Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Laufzeit: März 2015 – Februar 2018
  • Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Sven-Uwe Geißen
  • Projektkoordination: Dr.-Ing. Gesine Götz
  • Bearbeitung: Tobias Hinz, M.Sc.
  • Projektträger: Projektträger Karlsruhe Wassertechnologie und Entsorgung (PTKA-WTE)
  • Kooperation: inter 3 (Projektkoordinator); DHI-WASY; p2mberlin; ATB – Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V.; DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.; abc – advanced biomass concepts GmbH; Passavant & watec GmbH; Iranian Ministry of Energy sowie Esfahan Regional Water Company.

Problemstellung:

Die Wasserressourcen im Iran sind aufgrund der starken Übernutzung sowie der klimatischen Bedingungen knapp. Derzeit werden 70% der zur Verfügung stehenden Süßwasserressourcen genutzt. Der größte Fluss im Zentraliran, Zayandeh Rud, führt nur einen geringen Teil des Jahres Wasser. Dies hat zur Folge, dass ein Teil der Bevölkerung zu bestimmten Jahreszeiten unter Wassermangel leidet. Des Weiteren ist die Wassernutzung in der Industrie und Landwirtschaft gefährdet. So musste beispielsweise ein Stahlwerk seine Produktion im Juli 2014 auf 25% der eigentlichen Leistung reduzieren. Daraus resultieren Konflikte zwischen den verschiedenen wassernutzenden Sektoren.

Vorgehensweise:

Das Fachgebiet Umweltverfahrenstechnik wird übertragbare technologische Konzepte für die Großindustrie im Einzugsgebiet Zayandeh Rud ausarbeiten, die die Wasserverfügbarkeit verbessern ohne die Kosten deutlich zu erhöhen. Kernelemente sind

  • Kommunale Abwasserwiederverwendung: Einsatz von kommunalem Abwasser als Prozesswasser in verschiedenen Qualitäten
  • Wasserverbrauchsenkung und -recycling: Wassermanagement und Recyclingtechnologien zur Reduzierung des spezifischen Wasserbedarfs am Beispiel von 3 ausgewählten Großindustrien (zwei Stahlwerke und ein Kraftwerk)
  • Konzentratbehandlung: Entwicklung eines Prozesses zur Behandlung von Konzentraten aus Membrananlagen

 

Ziele sind die langfristige Deckung des industriellen Wasserbedarfs durch Wassereinsparung, alternative Wasserressourcen und Recycling. Von den o.g. Industriezweigen soll jeweils ein typischer Standort betrachtet werden, um darauf basierend einen Kriterienkatalog zu entwickeln. Mit Hilfe eines intergierten Wasser-, Energie- und Stoffstrommodells können dann Entscheidungen für die Deckung des Wasserbedarfs getroffen werden.

 

Internetauftritt des BMBF–Verbundprojektes:

www.iwrm-isfahan.com

www.bmbf.wasserressourcen-management.de/

 

 

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