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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

E4Water - Economically and Ecologically Efficient Water Management in the European Chemical Industry

 

  • Finanzierung: Europäische Kommission (7. Rahmenprogramm)
  • Laufzeit: Mai 2012 – April 2016
  • Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Sven-Uwe Geißen
  • Bearbeitung: Dipl.-Ing. Thorsten Fiedler, MSc. Kang Hu
  • Kooperation: DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Deutschland (Projektkoordinator); IVL Swedish Environmental Research Institute, Schweden; VITO, Belgien; + 15 weitere Projektpartner europaweit

Problemstellung

Die chemische Industrie bietet ein sehr hohes Potential zur Steigerung der Öko-Effizienz im  industriellen Wassermanagement. Das E4Water-Projekt befasst sich mit entscheidenden Fragen der Prozessindustrie, um Engpässe und Hürden bzgl. eines integrierten und energieeffizienten Wassermanagement zu überwinden.

Wichtigstes Ziel von E4Water ist die Entwicklung, Erprobung und Validierung integrierter Ansätze, Methoden und Verfahren für einen effizienten und nachhaltigen Umgang mit Wasser in der chemischen Industrie. In sechs industriellen Fallstudien sollen dabei 20 bis 40 % Wasser eingespart, 30 bis 70 % weniger Abwasser erzeugt und 15 bis 40 % weniger Energie verbraucht werden. Gleichzeitig soll die Wirtschaftlichkeit um bis zu 60 % steigen. Davon soll nicht nur die chemische Industrie profitieren, das Projekt soll auch Ideen für andere Branchen liefern.

Das E4Water-Projekt vereint in seinem aus 19 europäischen Partnern bestehenden Konsortium Global Player der chemischen Industrie, führende europäische Unternehmen in der Wasserbranche sowie innovative RTD-Einrichtungen und Universitäten.

Vorgehensweise

Das Fachgebiet Umweltverfahrenstechnik wird innerhalb dieses EU-Verbundprojektes Modelle für Massen- und Wärmeströme in industriellen Wasserkreisläufe entwickeln, mit dem Potentiale für z. B. Frischwassereinsparungen und Wiedergewinnung von Wertstoffen sowie Optimierung von Behandlungstechnologien und -prozessen identifiziert und quantifiziert werden können. Die Modellierung und Simulation erfolgt auf drei, logisch miteinander verknüpften Ebenen: Prozesseinheiten, Prozesse und integrierter Wasserkreislauf.  Dabei werden die Prozesse der Wasserbehandlung mit den Produktionsprozessen verknüpft. Darüber hinaus liefern die Modelle Daten für eine Ökobilanz (LCA/LCC), die Effekte des industriellen Wassermanagements auf die Umwelt abschätzt.

 

Ergebnisse

final report

 

Internetauftritt des EU-Verbundprojekts

http://www.e4water.eu/

Zusatzinformationen / Extras

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